Fotografie und andere Beiläufigkeiten

Von Jens Comiotto-Mayer, Hamburg

Der Begriff Fotografie entstammt dem Griechischen, zusammengesetzt aus den Elementen photós – dem Genitiv des Wortes Licht – und dem Verb graphein, was soviel wie schreiben oder zeichnen bedeutet (auch das Graffiti findet hier seine etymologischen Wurzeln). Das entsprechend poetisch übersetzte Malen mit Licht ist Kunstform, aber auch Handwerk, und im besten Fall davon schließlich beides zugleich. Regelmäßig praktiziert schärft die Fotografie dauerhaft unseren Blick und lässt uns eine Welt entdecken, die andernfalls nicht selten verborgen bliebe; sie ist ein Geschenk von unschätzbarem Wert.

»Your first 10,000 photographs are your worst.«

– Henri Cartier-Bresson